KUNSTKONTAKT Mecklenburg

Regina Zacharski

KUNSTKONTAKT Mecklenburg

Regina Zacharski

Verantwortung für die Zukunft
SCHULD – ERINNERN und VERGESSEN

Künstlerin Regina Zacharski stellt ihr neues politisches Werk zur Erinnerungskultur vor

Bild "News & Aktuelles:SVZ_Artikel_Mittwoch_25.jpg"
Das kleine Mädchen sitzt auf einen  Haufen verwelkter Eichenblätter, ein Symbol für geschundene Seelen. Auf ihrer Kleidung ist mit Blut ein Judenstern gemalt, im Hintergrund lassen sich Teile der Stadt Warschau erahnen. Mit ihrem Werk „Erinnern und Vergessen“ greift Regina Zacharski die Frage der Schuld auf, die für das demokratische Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft wichtig ist. Es sei ihr schon lange ein Bedürfnis gewesen, dieses Thema anzugehen, das für sie auch sehr persönlich ist. Der Aufstand im Warschauer Ghetto jährte sich zum 75. Mal, was die Künstlerin dazu brachte, ihre eigene Identität zu hinterfragen.
Die Geschichte hinter dem Bild geht zurück auf ein Erlebnis ihrer Großmutter, die als politische Gefangene in Warschau lebte. In ihre Wohnung schlich sich damals durch ein offenes Fenster ein fünfjähriges, mageres Mädchen. Es hieß Reginka und erhielt Hilfe durch Regina Zacharskis Großmutter. Diese gab dem Mädchen zu Essen und einen viel zu großen Pullover ihres Sohnes. „Meine Großmutter hatte damals große Angst und wusste nicht, was sie tun sollte“, berichtet Regina Zacharski aus den Geschichten, die ihre Großmutter ihr oft erzählte. „Ich erinnere mich an etwas, das ich nie erlebt habe, aber durch meine Familie habe ich es irgendwie doch erlebt“, beschreibt die Dragunerin das Gefühl, das sie dazu brachte, ihr Werk zu erstellen.
Das Schicksal von Reginka ist ungewiss. Als die Großmutter das Zimmer kurzzeitig verließ, verschwand das Mädchen. „Das Gefühl der Schuld, zu lange gezögert und nicht genug getan zu haben, begleitete sie ein Leben lang“, berichtet die gelernte Bildhauerin, die lange nach einem positiven Aspekt in dem Wort Schuld suchte und ihren eigenen Ansatz der Erinnerungskultur gefunden hat: „Wir müssen die Erinnerungskultur aus einer ganz neuen Perspektive betrachten und die Schuld als Verantwortung sehen, dass so etwas Schreckliches nie wieder vorkommt.“ Es müsse das Ziel sein, einen friedlichen Dialog in der Gesellschaft zu etablieren. „Unsere Demokratie ist aus der Erinnerungskultur gewachsen, deswegen haben wir eine besonders große Sensibilität für Menschenrechte“, sagt Regina Zacharski.
Ihre Kunstwerke sind digitale Plastiken-dafür arbeitet sie mit Materialien wie Seide, Acrylfarbe oder Alltagsgegenständen, digitalisiert diese und schafft dann am Computer eine neue Art von Kunst. „Ich zersetze, zerschneide, zerreiße, seziere, ich nehme Teile weg, erschaffe eine neue Oberfläche.“ Dinge, die sie früher mit den Händen machte, kreiert sie jetzt online.
Das Bild „Erinnern und Vergessen“ kann am Donnerstag, 3. Oktober, von 14 Uhr bis 18 Uhr im Atelier von Regina Zacharski angeschaut werden. Die Ausstellung gehört zu der Reihe „Kunst heute“, bei der landesweit vom 3. bis 6. Oktober Künstler ihre Ateliers öffnen. SVZ Artikel 25. September 2019 /Text / Foto Sarah Heider
[link=https://www.kunstheute-mv.de/nachrichtenleser/06-2019.html]

„CAFE EUROPA - Bilderzyklus“

Bild "News & Aktuelles:skal_CafeEuropa1.jpg" versteht sich als logische Fortsetzung von „Cafe Deutschland“ in dem der Maler
Jörg Immendorf  in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts die kulturellen und politischen Zustände im geteilten Deutschland in einem Bilderzyklus thematisierte.
Mit der damaligen Utopie einer Vereinigung beider deutscher Staaten und deren Vollendung im Rücken, greift das imaginäre „CAFE EUROPA“ von Regina Zacharski das Spannungsfeld Europa auf und gibt dem Ringen um die Einigung Europas Ausdruck.
Hier verschmelzen kraftvoll Utopie und Wirklichkeit zu einer eigenen, individuellen Mythologie.
03.10.2018, 14°° - 18°° Uhr
Ich öffne mein Atelier zum 3. Oktober 2018 mit der Zuversicht, dass die überwundene Teilung beider deutscher Staaten unvergessen bleibt und damit auf Europa ausstrahlt.
Die Menschen in Ost und West haben an ihrer Zusammengehörigkeit nie gezweifelt. Nur dieses Gefühl hat ihnen die Kraft gegeben, ihr Ziel zu vollenden. Dieses Gefühl wünsche ich alle Europäern.

Digitale Plastik auf Leinwand von Regina Zacharski



„dziękuję Polsce    Dankeschön an Polen“

Die Europäische Zusammenarbeit hat für mich besonders als Künstlerin einen hohen
Stellenwert. Ich bin gerade zurück aus Polen, wo ich anlässlich eines

internationalen Arbeitsstipendiums

der „Stacja Kultura“ im Palac Siemczyno persönlich
als deutsche Künstlerin eingeladen war. Es war für mich nicht nur beruflich
sondern auch ganz besonders zwischenmenschlich eine wertvolle Erfahrung.

Meine Arbeiten in Polen werden in den kommenden Monaten in

Stettin und Warschau

präsentiert.

http://www.kuenstlerbund-mv.org/zacharski-regina.html



NORD WEST Kunst aus Nordwestmecklenburg -
SCHLOSS PLÜSCHOW

23 Künstlerinnen und Künstler zeigen neue Werke
06.05. – 10.06.2018

(Eröffnung am 05.05. um 17 Uhr)



Draguner Künstlerin stellt
"Digitale Plastik" vor


DRAGUN vor zehn Jahren zog es die Künstlerin Regina Zacharski von Hamburg nach Dragun.
Die Ruhe und Stille waren ausschlaggebend für den Wechsel von der Großstadt auf das Dorf.
Ihre Kunst wolle sie nun auch dieser Region zugänglich machen und näher bringen.
Darin sehe sie zunächst die primäre Aufgabe. Deshalb öffnete sie im Rahmen der Aktion
„Kunst Heute“ am Wochenende ihr Atelier.
„Wir Künstler müssen das Kulturdenken zurückbringen und
stabilisieren“, erklärte die Wahl-Dragunerin,die ihre Plastiken unter anderem in einer
angesagten Galerie im Saarland ausstellt,eigentlich aber international denkt.
„Wir müssen international  agieren, nur so können wie die Kunst voranbringen“, sagte sie.
Zusammen mit zwei weiteren Künstlern öffnete Regina Zacharski ihre Galerie
und will auch am kommenden Wochenende jeweils von 16 bis 18 Uhr Besuchern ihre
„Digitale Plastik“
näher bringen. Hierbei habe sie zuvor gefertige plastische Skulpturen und Objekte digital geformt
und daraus ein Leinwandbild erstellt. „Es ist mein erster Versuch, diese Art von Kunst zu schaffen.
Ich freue mich über das Ergebnis“, sagte die Dragunerin, die eigentlich als Bildhauerin anfing und
seit mehr als 30 Jahren ihre Kunst fertigt. „Meine Kunst soll den Betrachter anziehen und in
einen Dialog bringen“, sagte die Künstlerin, die demnächst auch im französischen Straßburg
ihre Arbeiten ausstellen wird.  mata
Artikel: SVZ v. 4.Oktober 2016 Maik Freitag
  

DIGITAL PLASTIC  My self-developed digital plastic represents an own artistic program, a concept which takes art from the 20th century into the modern future, the digital age.
The old conflict between art and technical media of everyday life becomes a new meaning.
My artistic approach is to brighten up things, which resist a rational consideration, and to induce a productive friction with creative inspiration.
For this purpose I step behind the mirror of the perceptible existence. I recognize realities, which interpret the universe as psyche, soul and inexhaustible consciousness.
The skins of these realities are overlapping with each other and create a fusion with the profound self-exploration and the increasing mediatized world of the people.
My work, based on classical patterns like handmade sculptures and objects, is  fragmented, transformed and digitally newly created into the digital plastic on canvas.
The purpose is the interaction between the visual code of the collective digital  information storage medium with traditionally more  subjective traces.
My digital plastic is a bridge, which leads from classic colour and shape scheme to visual worlds of the digitized information age.
It`s my intention to enter the interior of people and let them experience a bond between old and new feelings for shape.




ART MARKET BUDAPEST | Land Scape / Scope"
info@artmarketbudapest.hu, www.artmarketbudapest.hu,
12.10. -15.10.2017



Regina Zacharski D


vertreten durch:
Galerie M Beck ∙ Homburg / Saar
Am Schwedenmuseum  4
Schwedenhof / Am Römermuseum
66424 Homburg / Saar
comebeck.com
http://www.kuenstlerbund-mv.org



"FLUCHTPUNKT 3     "Die Geister die ich rief...."
- zeigt aufrüttelnde, auf Leinwand gezogene digitale Plastiken,die aktuelle Denkprozesse der Mitmenschlichkeit aufgreifen aber auch dezidiert Vernunft und Machbarkeit einfordern.
Dabei ist die Herbeiführung einer Kollision zwischen dem visuellen Code der kollektiven Informationstechnokratie und  den subjektiven Spuren des menschlichen Erfahrungsraumes gewollt.

-Zwischenbilanz zum Kunstprojekt

ZEITDOKUMENT - Kunstprojekt  "Fluchtpunkt"
Katalog   www.kunstkontakt-mecklenburg.de/Fluchtpunkt.html
findet im Rahmen der Tage der zeitgenössischen Kunst KUNST HEUTE
vom 30.09, 01.10,07.10, 08.10.2017  tgl. 14 - 17°° Uhr statt.

Ausstellungseröffnung am 30.09.2017  14°° - 17°° Uhr

Performance "Heimat ist kein Ort-Heimat ist ein Gefühl
                                    - Dialog der Kulturen"      
                                           von Regina Zacharski